
Geschichte der Diakonie-Sozialdienst GmbH
Die "Herberge" war nicht nur Unterkunft, sondern für viele Vereine der Stadt auch Treff- und Versammlungspunkt, da es hier auch Bewirtung und Vereinszimmer gab.
1995 übernahm die Diakonie-Sozialdienst GmbH als Rechtsnachfolgerin der Inneren Mission Sachsens das inzwischen zum Altenheim umgewandelte Gebäude "Altersstift zur Heimat" und das dazu gehörige Grundstück. Das mehrfach umgebaute und zuletzt 1989 erweiterte Gebäude bot zuletzt 30 Heimplätze an, erfüllte aber die ab 1990 geltende Heimmindestbauverordnung nicht.
Daher wurde unmittelbar nach der Wende ein Neubau konzipiert und 1995 schließlich bezogen.
Das neue "Altersstift zur Heimat" in Geringswalde wurde direkt hinter der Kirche und oberhalb des großen Teiches gebaut. Es liegt somit idyllisch im Grünen und doch zentral.
Für die leer stehende "Herberge" wurde lange eine Möglichkeit der Nachnutzung gesucht. Aufgrund der fast hundertjährigen Geschichte des Hauses war das Interesse der Einwohner von Geringswalde am Schicksal des Gebäudes groß. Bautechnische Bestandsaufnahmen und Auflagen der Brandsicherheitsbehörde ergaben allerdings, dass ein Umbau des Gebäudes ökonomisch nicht sinnvoll ist. Es wurde daher der Abriss des alten Hauses entschieden. An dessen Stelle wurde dann die neue "Herberge zur Heimat" gebaut und 2005 bezogen. Sie bietet als Einrichtung des betreuten Wohnens vielen alten Menschen ein gemütliches und bedarfsgerechtes zu hause.
Noch während man Nutzungsmöglichkeiten für die "Herberge" plante, wurde 1997 die Wohnanlage für betreutes Wohnen "Wohnen im Alter" in der Dresdener Straße 27 in Geringswalde in Betrieb genommen. Die dort zur Verfügung stehenden komfortablen Wohnungen in unmittelbarer Nähe zu unserer Sozialstation werden von den Senioren gern angenommen.
In der Stadt Penig wurde 1907 in der Chemnitzer Straße 85 ein Krankenhaus errichtet, das durch An- und Erweiterungsbauten insbesondere nach dem zweiten Weltkrieg maßgeblich erweitert wurde. Durch die Neustrukturierung der Krankenhauslandschaft in Sachsen nach 1990 wurde das Krankenhaus geschlossen. Der Standort sollte allerdings als traditioneller Stützpunkt des Sozial- und Gesundheitswesens in der Region erhalten bleiben und so wurde das Objekt der Diakonie-Sozialdienst GmbH übertragen und zu einem Pflegeheim umgebaut. Das "Haus Hoffnung" hatte zunächst 45 Plätze. Auf dem Gelände wurde ebenfalls eine Tagespflege und die Diakonie-Sozialstation etabliert und damit das Altenhilfeangebot an diesem Standort erweitert.
Bald machten der niedrige Unterbringungsstandard und Brandschutzvorgaben eine Erweiterung und Modernisierung des Heimes nötig. Und so wurde 2004 mit einem Erweiterungsbau begonnen, bei dem die neuesten Konzepte der Altenpflege realisiert wurden. Nicht nur für unsere Bewohner, sondern auch für unsere Mitarbeiter konnten damit die Bedingungen stark verbessert werden. Die behagliche Atmosphäre und die komfortablen Ausstattung kommt somit allen zu gute.
In einem Umkreis von etwa 20 km ist das "Haus Hoffnung" in Penig das einzige diakonische Altenpflegeheim und stellt daher ein besonderes Angebot für christlich gebundene Menschen im Einzugsgebiet dar. Aber auch nichtreligiöse Menschen nehmen unsere Leistungen gerne in Anspruch, die mit der Tagespflege und der Sozialstation sinnvoll ergänzt werden.



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